Qigong kann zunächst als eine gesundheitsbetonte Form chinesischer Gymnastik angesehen werden. Das Wort „Qigong“ ist aus den Bestandteilen „Qi“ und „Gong“ gebildet. Qi hat die Bedeutung Gas, Luft, Atem, Geruch und steht in der chinesischen Medizin für die physiologische Aktivität und die funktionelle Vitalität des menschlichen Organismus. Daher übersetzen wir es gerne mit Lebenskraft oder Lebensenergie. Gong, verkürzt für Gong Fu, bedeutet Zeit, Mühe, Anstrengung, Arbeit und bezeichnet auch die durch eine solche beharrliche Übepraxis entstehenden Fähigkeiten und das sich bildende Geschick. So können wir Qigong als eine durch regelmäßig praktizierte Übungen erworbene Fertigkeit der Pflege der eigenen Lebensenergie ansehen.

Qigong will also praktiziert werden, regelmäßig. Dann nährt der Mensch seine eigene Lebensenergie und pflegt sie, betreibt Qigong. Es ist also ein aktiver Ansatz zur Pflege der eigenen Gesundheit.
Die Übungen des Qigong vereinen Körper-, Atem- und Meditationsübungen in sich. Die Übungen fördern die Gesundheit und kräftigen den Organismus. Das Immunsystem wird angeregt. Zugleich ist es eine wirksame Methode zu intensiver Entspannung und Stressabbau, die einen Weg zu mehr Gelassenheit zeigt.
Es gibt viele Arten von Qigong. Was man praktiziert, liegt letztlich am dem Lehrer, von dem man Qigong lernt. Das war bei mir so, das wird auch bei Ihnen so sein, sofern Sie bei mir Qigong erlernen möchten. Ich lehre derzeit folgende Formen: die ersten beiden Sets der 18 Bewegungen, chin. "Shibashi" (auch genannt: die 18 Formen des Taiji-Qigong), Herz Qigong oder "Das Herz beruhigen und den Kreislauf regulieren", Lungen Qigong oder "Das Qi stärken und die Lungen pflegen", Die acht Brokate, Das Spiel der fünf Tiere. Die meisten der genannten Übungsreihen werden dem medizinischen Qigong zugeordnet.


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